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Guide zu den Seltenheiten des One Piece Card Game: Common, Rare, Super Rare, Secret Rare und Manga
Guide · 16. Juli 2026 · 8 Min. Lesezeit · Von der OpItem-Crew

Die Seltenheiten des One Piece Card Game erklärt

Common, Rare, Super Rare, Secret Rare, Leader, Alt-Art, Treasure Rare, Manga ... Das Seltenheitssystem des One Piece Card Game kann am Anfang verwirren. Hier ist ein klarer Guide, um alles zu verstehen und zu wissen, was den Wert einer Karte ausmacht.

Wer mit dem Sammeln beginnt, für den wirken die auf One-Piece-Karten aufgedruckten Kürzel (C, R, SR, SEC ...) wie eine geheime Sprache. Dabei ist das Verständnis der Seltenheiten des One Piece Card Game der Schlüssel, um eine schöne Karte zu erkennen, ihren Marktwert einzuschätzen und böse Überraschungen zu vermeiden. Wir zerlegen alles, von der häufigsten bis zum absoluten Grail.

Die Seltenheitstabelle

Hier sind die offiziellen Seltenheiten und ihre Abkürzung, von der häufigsten bis zur seltensten. Die Wertspannen sind rein orientierend und schwanken je nach Karte, Charakter und Zustand enorm.

SeltenheitAbk.Wie man sie erkennt
CommonCMatte Oberfläche, kein Glanzeffekt
UncommonUCEbenfalls matt, ohne Foil, nur etwas seltener
RareRFoil nur am Rand und an den Akzenten
LeaderLRote Rückseite (statt blau), keine Kosten, ein Lebenswert
Super RareSRSilberner Rand, holografisches Foil über die ganze Karte
Secret RareSECGoldener Rand, Foil, oft eine reliefartige Textur
SpecialSPFull-Art mit einzigartiger Bildsprache (Steckbriefe, Kirchenfenster ...)
Treasure RareTRPremium-Alt-Art, exklusiv für die westlichen Editionen (seit OP-06), 1 pro Set
MangaMR / ★Illustration im Stil einer Manga-Seite, der Grail der Sammler

Die Spezialausführungen (Alt-Art, DON!!)

Zusätzlich zur „Basis"-Seltenheit kann eine Karte eine Spezialausführung erhalten, die hinzukommt:

Das Alternate Art (oder „Parallel"). Das ist eine Karte mit identischer Nummer und denselben Spieleffekten, aber mit einer völlig anderen Illustration, oft als Full-Art. Man erkennt sie an einem kleinen Stern ☆ über dem Seltenheitssymbol (diese Kennzeichnung gilt seit dem Set OP-04). Ihre geringere Auflage und ihre Optik machen sie deutlich teurer als die Standardversion.

Die DON!!-Karten. Das sind die Ressourcenkarten mit weißer Rückseite. Die Standardversion hat keinen Wert, aber die Spezialversionen (Alt-Art, Gold DON!!) sind begehrt.

Wie man die Seltenheit einer Karte erkennt

  • Der Code unten rechts: Der Seltenheitsbuchstabe (C, UC, R, SR, SEC ...) ist dort neben der Kartennummer aufgedruckt.
  • Der Stern ☆ über dem Symbol weist auf ein Alternate Art hin (also einen Mehrwert).
  • Der Glanztest: Neige die Karte im Licht. Foil nur am Rand = Rare; Foil auf der ganzen Fläche = Super Rare oder höher.
  • Die Farbe der Rückseite: blau = Standardkarte, rot = Leader, weiß = DON!!.
  • Das Tastgefühl: Eine reliefartige Textur deutet in der Regel auf eine Secret Rare oder eine Premium-Ausführung hin.

Was den Wert einer Karte ausmacht

Der endgültige Marktwert hängt nicht nur von der aufgedruckten Seltenheit ab. Er verbindet vier Hebel:

1. Die Druckseltenheit (die berühmte „Pull Rate"): Je schwerer eine Karte zu ziehen ist, desto begehrter ist sie.

2. Die Ausführung: Alt-Art, Full-Art, Vergoldung, Textur, Manga. Der Manga steht fast immer an der Spitze.

3. Die Beliebtheit des Charakters: Luffy, Zoro, Shanks, Nami oder Ace treiben die Preise nach oben, manchmal unabhängig von der technischen Seltenheit.

4. Zustand und Grading: Bei wertvollen Karten authentifiziert und bewertet das professionelle Grading (PSA, BGS, CGC) den Zustand auf einer Skala bis 10. Eine mit PSA 10 bewertete Karte kann ein Vielfaches derselben ungeprüften Karte wert sein.

Um diese Prinzipien an konkreten Karten zu sehen, wirf einen Blick auf unsere Marktwert-Analysen, zum Beispiel Shanks OP01-120, Portgas D. Ace OP02-013, oder unseren Top der teuersten Karten.

Fazit

Die Seltenheiten zu beherrschen bedeutet, von „ich habe eine schöne Karte" zu „ich weiß genau, was ich habe und was es wert ist" zu gelangen. Der Code unten rechts, der Stern des Alt-Art und der Glanztest genügen, um 90 % deiner Sammlung zu sortieren. Für den Rest entscheidet sich der Marktwert im Detail der Version, und genau dort macht ein präzises Tracking den ganzen Unterschied.

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